28.06.2013

Wieder in Russland

Die Zeit bei Genadi in Astana war top. Wir waren einen Abend noch auf einem Parkplatz wo er zusammen mit anderen auf Zeit Parcours fährt. Das ist einfach ein Geschicklichkeitstraining. Ich habe mal seine Triumph Sprint ausprobiert. Zum Glück bremst das Dings auch halbwegs so gut wie es beschleunigt. Der Parkplatz ist schnell zuende :)

Außerdem habe ich noch viele weitere Leute von ihm kennen gelernt. War insgesamt eine ziemlich angenehme Sache weil alle in meinem Alter sind. Mit gleichaltrigen ist es meistens einfacher. "Ich komme heute Abend spät nachhause aber bei dir (also in seiner Einzimmerwohnung) pennt noch jemand anderes, passt oder?" Sicher, alles entspannt.

Dann sind Stephan und Michael in Astana angekommen und wir haben uns auf den Weg nach Bürabay gemacht, wo wir in der Pension von der Mutter von Tlek untergekommen sind. Dort gibt es Seen und Berge und Bäume - alles für Kasachstan nicht repräsentativ. Dewegen machen dort viele Urlaub und auch wir haben dort einen Tag verbracht.

Die Steppe war seit Astana eigentlich nicht mehr vorhanden und insofern würde ich nun sagen: I've been through the desert on a bike with no name. It actually felt good not to be in german rain.

Heute haben wir dann zu dritt wieder die Grenze nach Russland überquert und sind nun wieder auf dem Weg in Richtung Heimat. Nicht auf direktestem Wege, aber trotzdem. Waren heute nur 20 Grad und mir war tatsächlich mal wieder kalt. So schlafe ich im Schlafsack natürlich besser aber ich hatte mich an die 30-40 Grad eigentlich ganz gut gewöhnt. Der einzige Schatten weit und breit war immer nur der vom Motorrad wo ich mich hinter zusammenkauern konnte aber irgendwie ist das immernoch besser als ständig der Regen zuhause.